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beQ präsentiert: Unser MVP 2026

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Wir zeigen zum ersten Mal öffentlich, wie der beQ Hub arbeitet. Und warum die Antwort auf die Frage, was in einem Gebäude passiert, nicht aus einer Kamera kommen muss.


Wir haben die Erdoberfläche vermessen, jeden Winkel per Satellit erfasst und können von außen sagen, wie voll eine Straße ist. Sobald jemand ein Gebäude betritt, endet dieses Wissen. Was drinnen passiert, bleibt für die meisten Betreiber eine Schätzung, gestützt auf Kassenbons, Belegungspläne und Erfahrung. Dabei liegen genau dort die Daten, die eine Entscheidung tragen. Welche Fläche trägt sich. Welcher Bereich ist zu Stoßzeiten überlastet. Welcher Raum wird bezahlt, aber kaum betreten.



Warum die Kamera diese Frage nicht beantwortet


Die übliche Antwort auf diese Lücke heißt Kamera. In der Praxis stößt sie schnell an Grenzen. Ein einzelner Supermarkt braucht im Schnitt rund achtzig Geräte, um wirklich jeden Winkel zu erfassen. Dazu kommen Verkabelung, Wartung und Auswertung. Und es bleibt die Frage, die kein Betreiber gerne öffentlich diskutiert: Wer darf diese Bilder sehen, wie lange werden sie gespeichert, und was sagen Betriebsrat, Mieter und Aufsichtsbehörde dazu. In Bereichen, in denen Menschen ein berechtigtes Interesse daran haben, unbeobachtet zu sein, fällt die Kamera ohnehin aus. Genau dort entstehen die interessantesten Fragen.



Was der beQ Hub stattdessen tut


beQ nutzt das WLAN, das in Ihrem Gebäude bereits läuft. Funkwellen verändern sich, wenn sich etwas im Raum bewegt. Aus diesen Veränderungen liest unsere M-QUBE Technologie Bewegungsmuster heraus. Es entsteht kein Bild, kein Gesicht und kein biometrisches Merkmal. Es entsteht die Information, dass sich etwas bewegt, in welche Richtung und wie lange es an einer Stelle verweilt.

Diese Information landet im beQ Hub, der Oberfläche, mit der Sie arbeiten.



Vom Grundriss zur Antwort


Der Einstieg ist der Grundriss. Gebäude werden im Editor hinterlegt, mit Räumen, Türen und Fenstern. Darüber legt sich die Bewegung als Heatmap. Sie können live zusehen oder einen vergangenen Zeitraum abspielen, auch beschleunigt, wenn Sie einen ganzen Tag in wenigen Minuten durchsehen wollen.

Der zweite Teil ist der, der die Software von klassischen Gebäudesystemen löst. Statt sich durch Menüs zu klicken, schreiben Sie Ihre Frage in eine Zeile, so wie Sie es von einem KI-Assistenten kennen. Wie viele Personen sind gerade im Gebäude. Welche Gemeinschaftsbereiche werden am stärksten frequentiert. Wo sind die Hotspots im Tagesverlauf. Die Antwort kommt als Auswertung zurück, mit Rangfolge und Zahlen, und der Hub schlägt gleich die nächsten sinnvollen Fragen vor.

Häufig gebrauchte Abfragen liegen als Kurzbefehl bereit. Welche das sind, haben wir nicht am Schreibtisch entschieden, sondern aus den Gesprächen mit unseren Pilotkunden übernommen.


Weitere Fragen lassen sich jederzeit ergänzen. Alles, was sich aus Bewegungsmustern ableiten lässt, lässt sich auch abfragen.



Wo das heute schon einen Unterschied macht


Im Handel geht es um Flächenproduktivität. Welche Wege nehmen Besucher tatsächlich, welche Bereiche werden umgangen, wie wirkt sich eine Umstellung auf die Verweildauer aus.

In der Klinik und in der Pflege geht es um Sicherheit und Ablauf. Das System bemerkt, wenn jemand einen Bereich verlässt, in dem er sein sollte, oder wenn sich in einem Raum über ungewöhnlich lange Zeit nichts mehr bewegt. Ohne dass eine Kamera in einem Zimmer hängt.

In der Immobilienwirtschaft geht es um Nachweis und Kosten. Wie stark ist eine Fläche wirklich belegt, welche Bereiche lassen sich zusammenlegen, wo läuft Beleuchtung und Lüftung für leere Räume. Ausgewertet wird immer das aggregierte Muster, nicht die einzelne Person. Das ist keine nachträgliche Beruhigung, sondern die Bauweise des Systems. Was nie erhoben wird, muss auch nicht geschützt werden.



Aufwand und Einführung


Da wir auf die vorhandene WLAN-Infrastruktur aufsetzen, fällt der größte Kostenblock einer klassischen Installation weg. Nach unseren bisherigen Projektkalkulationen liegt der Aufwand deutlich unter dem einer vergleichbaren Kameralösung, und die Einrichtung eines Standorts bewegt sich im Bereich von Stunden statt Wochen. Abgerechnet wird monatlich, nicht als einmalige Investition.



Wie es weitergeht


Der Prototyp läuft. Der nächste Entwicklungsschritt ist die dreidimensionale Darstellung, bei der Bewegung als schemenhafte Silhouette sichtbar wird. Die zweidimensionale Ansicht bleibt erhalten, weil sie in vielen Fällen die praktischere ist. Parallel bereiten wir den Start mit den ersten Testkunden vor. Mitte September treffen wir uns zum nächsten Technikworkshop in Warschau und berichten anschließend, was sich bis dahin bewegt hat.



Sehen Sie es an Ihrem eigenen Gebäude


Ein Screenshot beantwortet die Frage nicht, die Sie wirklich haben. Die lautet: Was würde das bei mir zeigen. Genau darüber sprechen wir am besten direkt. Bringen Sie Ihren Grundriss mit, wir gehen ihn gemeinsam durch und sagen Ihnen offen, ob sich der Einsatz an Ihrem Standort lohnt.




 
 
 

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